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Mittwoch, 6. September 2017, 08:55

Was ist Kniearthrose?

Was ist Kniearthrose?

Mit Kniegelenksarthrose oder Gonarthrose bezeichnet man einen vorzeitigen Verschleiß der knorpeligen Gelenkflächen des Kniegelenkes. Sie kann in allen drei Kompartments des Knies (medial, lateral und patellofemoral) auftreten. Die Arthrose führt zum Verlust des Gelenkknorpels, der die Knochenenden bedeckt und eine glatte Bewegung der Knochen gegeneinander ermöglicht. Wenn der Knorpel geschädigt ist, reiben die Knochen bei Bewegung aneinander. Man sagt, im Gelenk kommt es zu einem Kontakt von ''Knochen auf Knochen''. Dieser kann bei Bewegung oder auch in Ruhe zu Schmerzen, bei Bewegungen zum Reiben oder Knacken und zu einem Kraftverlust führen. Bei schwerer Arthrose versucht der Körper das Gelenk zu stabilisieren und die Beweglichkeit einzuschränken, indem er Zacken oder zusätzlichen Knochen an den Gelenkrändern bildet.
Ursachen der Kniearthrose

Es gibt zwei Hauptarten von Arthrose: die rheumatoide Arthritis und die Osteoarthrose. Die rheumatoide Arthritis tritt auf, wenn das Immunsystem des Körpers eine Entzündung hervorruft. Die Osteoarthrose tritt auf, wenn das Gelenk als Folge einer Überbeanspruchung, des Alters oder einer Verletzung abgenutzt ist. Wenn eine Gelenkinfektion zum Knorpelverlust führt, spricht man von septischer Arthritis.
Symptome

Menschen, die an Kniearthrose im Femorotibialgelenk leiden, haben Schmerzen, Steifigkeit und einen Kraftverlust. Im betroffenen Gelenk ist möglicherweise ein ''Knirschen'', ''Knacken'' oder eine ''Sperre'' zu spüren. Die Beweglichkeit ist zunehmend eingeschränkt, sodass Aufgaben wie längeres Gehen eventuell zum Problem werden. Patienten, die an Arthrose im Patellofemoralgelenk leiden, klagen häufig über ein ''Schlackern'' oder Einknicken des Knies. Dies kann auftreten, wenn die Kniescheibe über Knochenzacken läuft, und gibt dem Patienten ein Instabilitätsgefühl. Patienten mit patellofemoraler Arthrose haben Beschwerden beim Treppensteigen, Hocken oder Stehen nach längerem Sitzen. In einigen Fällen kommt es zu Schwellungen des Gelenkes und Wassereinlagerungen, dem sog. Reizerguss.

Diagnostik

Die Arthrose wird durch eine ausführliche körperliche Untersuchung und durch eine anschließende Röntgenuntersuchung diagnostiziert. Um Knorpelschäden im Frühstadium zu erfassen und Meniskusläsionen auszuschließen, ist in begründeten Fällen die kernspintomographische Zusatzuntersuchung erforderlich.
Behandlung

Wenn die konservative Behandlung nicht anschlägt, ist evtl. eine operative Therapie erforderlich. Bei der Kniearthrose gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten.
Arthroskopische Knorpelglättung

Bei der Arthroskopie des Knies (Kniegelenkspiegelung) wird eine kleine Kamera in das Gelenk eingeführt, um geschädigten Knorpel zu entfernen. Dieses Verfahren bringt zwar keine Heilung, kann jedoch bei Patienten, die unter mechanischen Symptomen wie Schnappen und Blockierung leiden, eine langfristige Linderung bewirken.

Hierbei werden freie oder sich ablösende Knorpelanteile entfernt. Dies wird mit speziellen Knorpelshavern erreicht. Die Gelenkflächen werden geglättet und abgerundet. Die entzündlichen Prozesse sollen hierdurch reduziert werden.
Knochenmarkstimmulierende Verfahren (Mikrofrakturierung)

Zunächst wird der geschädigte Knorpelbereich gesäubert und die Knorpelränder geglättet. Die Knochenplatte am Defektgrund wird anschließend mit speziellen Instrumenten perforiert. Aus diesen Löchern kann es dann in den Defekt einbluten. Aus dem Blutgerinsel mit Knochenmarkstammzellen kann sich anschließend ein fibröses Knorpelersatzgewebe
entwickeln. Diese Operationsmethode eignet sich insbesondere für kleinere, gut umschriebene Knorpeldefekte (< 2cm2). Für große Knorpeldefekt, oder generalisierte Arthrosen ist dieses Verfahren nicht geeignet.

Knietotalendoprothese

In schwereren Fällen wird eventuell zu einem künstlichen Knietotal- oder -teilgelenk geraten. Hierbei wird das Gelenk entfernt und der verletzte Knorpel durch ein glattes Implantat aus Metall und Kunststoff ersetzt, sodass man das Knie reibungslos, schmerzarm und vielfach deutlich besser bewegen kann.
Dieser Eingriff wird in enger Kooperation mit Chefarzt Dr. Bräuchle im Krankenhaus Sigmaringen angeboten.

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