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Michael

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 19:18

Sparpakete

Ich könnte echt kotzen, seit 01.02.2012 hat die WGKK die Betteinlagen aus dem Leistungskatalog ersatzlos gestrichen.

Was bedeutet das für uns RollifahrerInnen, selber kaufen und laut Nachfragen kostet die Betteinlage 60x90cm bei Einzelbezug fast 20 Euro (50 Stk.) und bei Quartalsbezug (6 Packungen) ca. 18 Euro (50 Stk.). Somit belaufen sich aktuell die Mehrkosten auf 36 Euro pro Monat.

Ihr könnt natürlich davon ausgehen dass ich da gleich mal ein paar Telefonate geführt habe, Ergebnis :wacko: Kopfschmerzen.

Also hab ich mich mal hingesetzt und eine Email verfasst und sie an diverse Stellen geschickt, den Inhalt sehr ihr hier:

Zitat

S.g. Damen und Herren

Ich wende mich heute an Sie sowohl als Rollstuhlfahrer selbst als auch
als Betreiber der größten österreichischen Internetplattform für
RollstuhlfahrerInnen.

Dank der Sparpakete, unabhängig in welchen Bereich, von wem gefordert
bzw. von wem befürwortet wurde wieder einmal bei dene gespart die sich
am wenigsten wehren können.

Diesmal wurde, wie leider schon öfter, im Bereich der Hilfsmittel
eingespart und zwar an einem Produktfür das es keine Alternative gibt,
nämlich an den Betteinlagen. Für den Fall dass Ihnen der Begriff
Betteinlage nichts sagt, es ist einer Windel ähnlich nur dass es halt
nur eine Unterlage ist, die man ins Bett egt bzw. auf den Rollstuhl.
Diese Betteinlage wird von RollstuhlfahrerInnen benötigt um, auf Grund
von Inkontinenz, sowohl bei Harn als auch bei Stuhl, für Sauberkeit und
Sicherheit zu sorgen. Es handelt sich dabei nicht um irgendein
spezielles Produkt auf das man auch ohne Probleme verzichten kann, nein
es ist ein unbedingt notwendiges Hilfsmittel.

Bis 31.01.2012 wurden die Kosten dafür von der WGKK übernommen und man
hat im Quartal 6 Packungen a 50Stk. bekommen. Seit 01.02.2012 wurde das
Produkt aus dem Hilfsmittelkatalog entfernt und die Kosten dafür werden
nicht mehr übernommen. Es gibt auch keinerlei Ausnahmeregelung.

Diese Streichung kostet den Betroffenen ab jetzt als 36 Euro pro Monat,
eine ganz schöne Summe wenn man bedenkt dass das Pflegegeld seit vielen
Jahren nicht erhöht wurde. In meinem Fall bedeutet das dass ich mit
einer Berufsunfähigkeitspension in der Höhe von 302 Euro plus Pflegegeld
der Stufe 5 eine zusätzliche Belastung von 432 Euro im Jahr habe. Wenn
ich bedenke dass ich mit 01.01.2012 eine Pensionserhöhung von gaze 5
Euro hatte stellt sich mir die Frage wie lange ich mir eigentlich noch
leisten kann im Rollstuhl zu sitzen ?

So geht es aber nicht nur mir sondern auch noch vielen anderen und die
Aussage der WGKK dass sie nur das machen was schon die anderen
Gebietskrankenkassen seit längeren machen ist dabei mehr als schmerzhaft
und zeigt wieder einmmal dass die jenigen die diese "nötigen" Sparpakete
beschließen leider keine Ahnung haben was sie damit anrichten bzw. wie
sehr sie den Bürger damit schaden.

Ich sitze seit 23 im Rollstuhl und musste schon sehr oft mit ansehen wie
auf Grund von angeblichen Sparmaßnahmen, Dinge gestrichen wurden die
weit mehr Schaden angerichtet haben als sie im Endeffekt eingespart haben.

Ich hoffe diese kleine Information hilft Ihnen bei der Erwägung weiterer
Sparpakete und rückt ein wenig die Betroffenen dieser Sparmaßnahmen in
den Vordergrund.

mfG.
Michael Koll

Geschickt wurde das Email an:

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
WGKK
BZÖ
FPÖ
ÖVP
SPÖ
Bürgerpartei
Gesundheitsministerium

Wer was und ob zurück schreibt könnt ihr natürlich dann auch hier nachlesen.
LG.
Michael

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Michael

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 09:56

Traurig aber wahr, die Reaktion auf das Email ist ausgesprochen lahm.

Gerade mal 3 Antworten :cursing:

Eine Email mit dem Hinweis auf Veröffentlichung der Email in der Zeitung, den österreichischen Boten von den Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ) oder auch Bürgerpartei.
Aus dem Büro von Werner Faymann (SPÖ) ein Anruf einen Tag nach meiner Email.
Sowie eine Email von einer Mitarbeiterin von Dr. Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) mit dem Hinweis dass eine Anfrage an die WGKK um Prüfung geschickt wurde.


Bevor ich die Mails ausgesendet habe hatte ich auch noch eine Telefongespräch mit dem Ombudsmann der WGKK das aber wie auch erwartet keinerlei Lösungsansatz gebracht hatte. Ledigich der Hinweis das die WGKK ja eh die letzte GKK war die die Kosten für die Betteinlagen getragen hat und man könne ja als Alterative Windeln verwenden denn die würden ja noch bezahlt.

Da soll man nicht die Krise kriegen. Da sieht man mal wieder welche Überlegungen bei den Spamaßnahmen getroffen werden und nach welchen Kriterien gespart wird.

Sollte rein zufällig jemand der Zuständigen Damen und Herren dies lesen:

Schon mal was davon gehört dass man auch sparen kann wenn man die Mengen reduziert ?

Warum werden nicht einfach statt wie bisher 2 Pakete pro Monat nur 1 Paket bezahlt und wer mehr braucht muss halt dazu kaufen, das wäre dann zwar nur eine Einsparung von 50% aber wenn man das dann auch bei den Windeln macht sind wir bei den selben Einsparungen und trotzdem ist allen geholfen ?!
LG.
Michael

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3

Sonntag, 26. Februar 2012, 11:28


Traurig aber wahr, die Reaktion auf das Email ist ausgesprochen lahm.

Gerade mal 3 Antworten :cursing:

Eine Email mit dem Hinweis auf Veröffentlichung der Email in der Zeitung, den österreichischen Boten von den Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ) oder auch Bürgerpartei.
Aus dem Büro von Werner Faymann (SPÖ) ein Anruf einen Tag nach meiner Email.
Sowie eine Email von einer Mitarbeiterin von Dr. Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) mit dem Hinweis dass eine Anfrage an die WGKK um Prüfung geschickt wurde.


Bevor ich die Mails ausgesendet habe hatte ich auch noch eine Telefongespräch mit dem Ombudsmann der WGKK das aber wie auch erwartet keinerlei Lösungsansatz gebracht hatte. Ledigich der Hinweis das die WGKK ja eh die letzte GKK war die die Kosten für die Betteinlagen getragen hat und man könne ja als Alterative Windeln verwenden denn die würden ja noch bezahlt.

Da soll man nicht die Krise kriegen. Da sieht man mal wieder welche Überlegungen bei den Spamaßnahmen getroffen werden und nach welchen Kriterien gespart wird.

Sollte rein zufällig jemand der Zuständigen Damen und Herren dies lesen:

Schon mal was davon gehört dass man auch sparen kann wenn man die Mengen reduziert ?

Warum werden nicht einfach statt wie bisher 2 Pakete pro Monat nur 1 Paket bezahlt und wer mehr braucht muss halt dazu kaufen, das wäre dann zwar nur eine Einsparung von 50% aber wenn man das dann auch bei den Windeln macht sind wir bei den selben Einsparungen und trotzdem ist allen geholfen ?!



Hmmmmmmmm

Also ihr habt ja viel Glück gehabt das die Betteinlagen erst jetzt gestrichen wurden

Bei der OÖ GKK bekommen wir sie schon seit Jahren nicht

Verstehe überhaupt nicht das die Zahlungen pro Bundesland anders gestaffelt sind so groß ist doch Österreich nicht und da wäre ein großes Sparpotential drinnen
Lebe das Leben denn es ist kurz

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Mittwoch, 21. März 2012, 11:39

Spät aber doch die Fortsetzung der Geschichte.

Leider musste ich akut ins Spital und mich 2 Operationen unterziehen daher komme ich erst jetzt dazu die weiteren Ergebnisse bekannt zu geben.

Erste Reaktion der WGKK vom 14.02.2012:

Zitat

Sehr geehrter Herr Koll

Die Gewährung von Betteinlagen auf Kosten der Wiener Gebietskrankenkasse war und ist stets Gegenstand von Diskussionen. Mit Wirksamkeit 31.01.2012 musste diese Leistung aus dem Angebot der WGKK gestrichen werden. Jedoch stellt der Sparauftrag der Regierung nicht den einzigen Grund hierfür dar. Auch der Umstand, dass bei Zutreffen der gesetzlichen und medizinischen Voraussetzungen Kosten für Inkontinenzslips, Inkontinenzeinlagen und wenn erforderlich Netzhosen (allenfalls mit Kostenbeteiligung) übernommen werden und die Gewährung einer ausreichenden und zweckmäßigen Versorgungn unserer betroffenen Kundinnen und Kunden sicherstellen, begründet diese Maßnahme. Betteinlagen hingegen dienen lediglich der Schonung der Bettwäsche.
Wir bedauern, Ihnen keine bessere Nachricht übermitteln zu können und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

unterzeichnet Direktorin Dr. Karin Zoufal

Tja, ein wirklich aufschlussreicher Brief der WGKK. Allein die letzte Zeile mit dem Hinweis dass Betteinlagen nur die Bettwäsche schonen zeugt schon von der Unwissenheit der Entscheidungsträger. Es ist erschreckend mit welch zweifelhaften Informationen diese Personen ausgestattet sind bzw. werden und damit ihre Entschiedugen begründen.

Nichts desto trotz habe ich meinen unfreiwilligen Spitalsaufenthalt genutzt um die im Schreiben erwähnten Alternativen unter medizinischer Aufsicht zu testen und was soll ich sagen, jede einzelne dieser Alternativen sowie auch noch ein paar andere brachte erhlich gesagt nicht einmal annähernd das gewünschte Ergebniss. Es war eingentlich das Gegenteil der Fall, ich möchte euch jetzt nicht mit genauen Details schockieren aber kurz gesagt, mein Hinterteil sieht aus wie das eines Pawians (für diejenigen die nicht wissen wie das aussieht, es ist knallrot und es gibt sogar bereits nach diesen 3 Wochen, wohlgemerkt trotz medizinischer Versorgung, kleine nässende Stellen). In den jetzten 4 Tagen meines Spitalaufenthaltes wurde mir sogar von den Ärzten untersagt weiterhin die erwähnten Alternativen zu benutzen.

Ich habe, so hoffe ich, heute oder spätestens morgen ein Telefongespräch mit einem der Zuständigen Personen bei der WGKK und hoffe dass ich dabei eine für alle zufriedenstellende Lösung herbeiführen kann oder zumindest die zuständigen Stellen davon überzeugen kann dass die Betteilagen nicht völlig gestrichen werden sondern wenigstens auf besonderer Notwendigkeit weiterhin von der WGKK und vielleicht auch von den anderen Gebietskrankenkassen wieder in den Tarif aufgenommen werden.

Des weiteren freut es mich dass sich mittlerweilen auch ein alter Bekannter, Pepo Meia eingeschaltet hat und er schreibt genau das was Sache ist und was uns alle angeht, hier der Inhalt seines Schreibens:

Zitat

An die
Obfrau der WGKK
Frau Ingrid Reischl
ingrid.reischl@wgkk.at

Betrifft: Ersatzlose Streichung von Betteinlagen aus dem Leistungskatalog der WGKK per 31.01.2012
5. März 2012
Sehr geehrte Frau Ingrid Reischl, Obfrau der WGKK!

Da
Sie als Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) vorstehen, richte ich mein Schreiben nun an Sie und ersuche Sie, die Streichung von
Betteinlagen aus dem Leistungskatalog der WGKK nochmals zu prüfen und wieder rückgängig zu machen.

Ich möchte Sie auch über das Antwortschreiben des Generaldirektors der WGKK Ing. Mag. Erich Sulzbacher vom 24.02.2012 informieren, der das Rundschreiben (NR. 618 - Streichung von Betteinlagen per 31.01. 2012 aus dem Leistungskatalog der WGKK - siehe Anhang PDF) an alle Vertragsärzte zu verantworten hat, wobei mein Brief (siehe Anhang PDF) ursprünglich an BM Alois Stöger gerichtet war.
Ich stehe mit Herrn BM Stöger über Bundesbehindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger in Kontakt. Der Gesundheitsminister hat mir empfohlen vorerst noch ein Schreiben an Sie zu richten, da er diesem gute Chancen einräumt. Sollte wider Erwarten keine Änderung der Haltung der WGKK erfolgen, überlegt er sich selbst einzuschalten.

Im Antwortschreiben von Generaldirektor Ing. Mag Sulzbacher (Anhang PDF) wird behauptet, dass die Streichung der Betteinlagen aus dem Leistungsangebot der WGKK nicht nur aus Sparvorgaben der Regierung erfolgen musste, sondern auch deshalb, da ja ohnedies die Kosten für Inkontinenzslips, Inkontinenzeinlagen und wenn erforderlich Netzhosen getragen werden und dadurch eine zweckmäßige Versorgung der Versicherten sichergestellt sei.

Dies ist unrichtig, da eine generelle Streichung der Betteinlagen aus dem Leistungskatalog für Versicherte der WGKK, die keine der oben genannten Inkontinenzprodukte verwenden, ja sogar verwenden können, gesundheitsschädliche Folgen haben würde.
Ich ersuche Sie deshalb, Betteinlagen nach chefärztlicher Prüfung der WGKK weiterhin verordnen zu lassen und im Leistungskatalog zu belassen.


Betteinlagen entsprechen dem internationalen hygienischen Standard. Bettwäsche aus Textilien sind einer Bettauflage nicht gleichzusetzen.
Die Materialien einer Bettauflage sind dermaßen gestaltet, dass ein Wiederaustritt des Harns nicht möglich ist, da dieser chemisch umgewandelt und gebunden wird. Währenddessen treten bei Bettwäsche und Matratze bei Kompression wieder Flüssigkeiten aus. Somit sind diese Hautbereiche, in denen Druck auftritt, der Harnflüssigkeit ungeschützt ausgesetzt. Hautirritationen bis hin zum Dekubitus sind somit vorprogrammiert. Deshalb werden Betteinlagen der saugenden Inkontinenzversorgung zugerechnet und sind der Gruppe der Heilbehelfe zuzuordnen. Aus medizinischer Sicht ist auch bei Dekubitus vorgeschädigten Hautbereichen keine Abgrenzung zwischen Prävention und fortdauernder medizinischer Anwendung möglich.
Außerdem sind Betteinlagen ökonomischer und hygienisch zwingend erforderlich, da die Matratze nicht nach jedem Urinaustritt gereinigt werden kann. Aber auch wenn man eine frische Bettwäsche auf eine durchnässte Matratze wechselt, wird die gewechselte Bettwäsche wieder mit Harn durchnässt. Auch die Geruchsbelästigung die nach einiger Zeit auftritt, würde eine soziale Ausgrenzung und Isolation für die Betroffenen nach sich ziehen.
Sollte es im Zusammenhang mit Harn und Stuhl zu einer neuerlichen Hautirritation bis hin zu einem Dekubitus kommen, wären die betreuenden
Personen inklusive der behandelnden Ärzte (die keine Betteinlagen verordnen dürfen), da diese hygienischen Grundregeln vernachlässigen,
dafür haftbar zu machen.

Österreich zählt zu den reichsten Ländern weltweit und es ist beschämend, dass Sparmaßnahmen derartige Ausmaße erreichen, dass die Versicherten durch solche Maßnahmen der WGKK gesundheitlich geschädigt werden können.

Ich ersuche Sie im Namen aller Betroffenen, die Streichung von Betteinlagen aus dem Leistungskatalog der WGKK nochmals zu prüfen und wieder rückgängig zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Pepo Meia
Initiative BMIN
Behinderte Menschen in Not
www.bmin.info

Dazu kann ich nur mehr sagen, Danke Pepo, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
LG.
Michael

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Montag, 23. April 2012, 16:18

Nach einigen Telefonaten sowie eine schriftlich Stellungnahme inkl. ärztlicher Bestätigung habe ich nun zumindestens erreicht dass man sich bei der WGKK Gedanken darüber macht.

Hier mein Email an die WGKK:

Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 14.02.2012 erlaube ich mir Ihnen nachfolgendes mitzuteilen:

Da ich mich vom 27.02. bis 20.03.2012 stationär im SMZ-Ost befand habe ich meinen Aufenthalt dazu genutzt die von Ihnen vorgeschlagenen Alternativen zu den Betteinlagen unter medizinischer Aufsicht zu testen. Leider ergab dieser Test nicht den gewünschten Erfolg und musste wegen Verschlechterung des Allgemeinzustandes auf ärztlichen Anraten abgebrochen werden.

Sowohl Netzhose mit Einlage als auch Windelhose schützen zwar bei Stuhl.- bzw. Harninkontinenz habe jedoch den Nachteil dass sie die Ugebung des Gesäß zu sehr "abdichten" und man erst sehr spät bzw. erst beim wechseln bemerkt ob man Stuhl hat oder nicht. Dies führt dazu dass die Haut übermäßig lange Zeit Stuhl und Feuchtigkeit ausgesetzt ist und dies wiederum zur Schädigung der betroffenen Stellen.

Meine Tests hatten zur Folge dass mein Gesäß nach mehrern Tag nicht nur stark gerötet war sondern auch bereits nach 1 Woche nässende Stellen aufwies und in weiterer Folge zur Wundbildung geführt hätte. Da dies in keinsterweise einer zweckmäßigen Versorgung entspricht sind die von Ihnen empfohlenen Produkte als Alternative zu den Betteinlagen dringend abzulehnen sind und eine Wiederaufnahme der Betteinlagen in den Produktkatalog der WGKK erfordert. Aus persönlicher Erfahrung sowie an Hand von Gesprächen mit anderen Betroffenen ist meine Situation kein Einzelfall und erfordert dringend Abhilfe.

In der Anlage übersende ich Ihnen ein Schreiben der behandelnden Ärztin aus den SMZ-Ost sowie einen Auszug aus der Pflegedokumentation an Hand dessen Sie sehen können wie sich die Benutzung der von Ihnen empfohlenen Alternativen ausgewirkt hat.

Nachträglich möchte ich Sie auch noch darüber informieren dass ich gerne bereit bin zu einem persönlichem Gespräch um allfällige Fragen schneller und umfangreicher zu beantworten und somit beizutragen dass das gegenständliche Problem rascher gelöst werden kann.

Der Grund warum es so wichtig ist liegt darin dass es vorrangig notwendig wäre, besonders bei querschittgelähmten Personen, eine entsprechende Vorsorge zur Antidekubitusbildung zu treffen da dies nicht nur eine langwierige Behandlung bedeutet sondern auch die eingesparten Kosten bei weiten übertreffen würde. Vielleicht könnte man statt einer völligen Streichung der Kotenübernahe für Betteinlagen eine Reduzierung der bewilligten Menge (z.B. 3 Pakete statt bisher 6 Pakete pro Quartal) in Erwägung ziehen. Dies würde sowohl der von der Regierung geforderten Einsparungen als auch der notwendigen Versorgung entsprechen.


Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und der Bitte um dringende Erledigung meines Ansuchens

Michael Koll


Eine vorläufige Antwort habe ich bereits erhalten, in der die WGKK die Stellungnahme einer Dipl. Gesundheits.- und Krankenschwester aus dem Bereich Kontinenz- und Stomaberatung angefordert hat.

Zitat

Sehr geehrter Herr Koll!

Bzgl. Ihrer e-Mail wird sich Frau Muttenthaler (Fa. Bständig) hinsichtlich einer medizinischen Begutachtung voraussichtlich in der Kalenderwoche 17 mit Ihnen in Verbindung setzen.
Ich ersuche Sie um Kenntnisnahme, dass erst anschließend, auch basierend auf den Ausführungen von Frau Muttenthaler, eine Stellungnahme seitens der WGKK erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Wiener Gebietskrankenkasse
Leistungsabteilung und
Grundsatzangelegenheiten
Stellvertretender Abteilungsleiter
Christian Madner


Heute hatte ich Besuch von Frau Muttenthaler und auch Sie hat im Großen und Ganzen meine Einschätzung bzw. der ärztliche Stellungnahme Recht gegeben und besonders in meinem Fall bestätigt dass die Versorgungn mit Betteinlagen nicht nur sinnvoller sondern sogar auch noch billiger ist.

Tatsache ist auf alle Fälle dass die Selbstversorgung bei Inkontinenz mit BEtteinlagen weit leichter ist als mit Netzhosen (mit EInlagen) oder Windeln. Ich hoffe dass die Krankenkasse dies nun genauso sieht und die Betteinlagen wieder in den Tarif aufnimmt auch wenn die Menge reduziert wird. Ich jedenfalls würden die meiste Zeit auch mit "nur" 50 Betteinlagen pro Monat auskommen bzw. selbst wenn es mal doch notwendig wäre dann wäre die Belastung doch so gering dass man deswegen nicht hungern muss.

Also, hoffen wir al auf das Beste. Ich werde auf alle Fälle weiter berichten.
LG.
Michael

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Freitag, 18. Mai 2012, 10:00

So, der Besuch von Frau Muttenthaler ist jetzt schon eine Weile her aber die WGKK hat sich noch nicht dazu geäußert. Ich werde also in den nächsten Tagen wieder einmal anfragen was denn so los ist. Als kurze Info das Schreiben von Frau Muttenthaler an die WGKK:

Zitat



Der Versicherte ist mit einem Cystofix versorgt und sein Stuhlmanagment gut eingestellt. Er hat 2x wöchentlich „Stuhltage“, an denen in der Regel die Entleerung auch gut funktioniert (Ausnahme Antibiotikagabe oder Diätfehler).Er benötigt daher keine saugende Inkontinenzversorgung. Hat nässende offene Stellen am Hoden. Wird nach OP.- von den Angehörigen versorgt.

Weiters hat sich ein Decubitus am Steiß gebildet . Selbstversorgung mit Netzhose bzw. Schutzhose für den Versicherten nur sehr schwer möglich- kein exaktes Anlegen.

Da der Versicherte aufgrund des Querschnittes kein Gefühl hat- wechselt er die Einlage nach Geruch!!!

Bei der Schutzhose tritt jedoch kein Geruch auf- daher verlängert sich die Tragedauer.

Wie bereits angeführt, treten diese Inkontinenzepisoden nur sehr selten auf.

Die Betteinlagen werden benötigt, da der Versicherte auch den feuchten durchnässenden Verband nicht spürt- und die Betteinlage diese Sekretion auffängt. Eine Inkontinenzeinlage wäre hier von der Saugstärke zu stark gewählt und erhöht auch die Kosten (siehe unten stehendes Beispiel). Der Versicherte benötigt 2 Stk. /24 Std.


Attends Cover Dri Super 60x90 Kosten in 24 Std. € 1,62
Attends Contours Extra Nr. 6+ Netzhose Kosten in 24 Std. € 2,24


In diesem Einzelfall erscheint mir eine Versorgung mit Betteinlagen angezeigt.

Ich würde mal sagen hier liegt eindeutig ein Widerspruch zum Sparauftrag der Regierung vor da durch die Streichung der Betteinlagen eigentlich höhere Kosten entstehen ?(

Also irgendwas läuft da echt verkehrt, ich habe den Verdacht hier wird nicht einfach gespart sondern völlig sinnlos auf Kosten der Versicherten Dinge gestrichen.

Was mich besonders an der ganzen Sache stört ist der Umstand dass die Gebietskrankenkassen dies so einfach machen können nur weil sie "Pflichtversicherer" sind. Bei jeder "normalen" Versicherung hat der Versicherte die Möglichkeit seinen Vertrag zu kündigen wenn die Versicherung Dinge ändert bzw. ihren vereinbarten Leistungen nicht nachkommen.

Ich hoffe dass schön langsam genug RollstuhfahrerInnen diesen Beitrag gelesen haben und die Krankenkasse mit Emails und Briefen überschütten denn ich fürchte dass meine Einwände, wenn überhaupt nur eine Änderung für mich bringen werden und nicht wie geplant für alle. Also Leute lesen, weitersagen und mit machen.
LG.
Michael

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Montag, 21. Mai 2012, 21:52

Ob ihr es glaubt oder nicht aber selbst nach all dem hat die WGKK neuerlich das Ansuchen abgewiesen. Gleich mit dem Hinweis dass man sich schriftlich einen ablehnenden Bescheid für gerichtliche Schritte holen kann. Hier der Inhalt des letzten Schreibens:

Zitat

Sehr geehrter Herr Koll!

Wir nehmen Ihre Darstellungen und Argumente zur Kenntnis. Bedauerlicherweise müssen wir Ih­nen aber mitteilen, dass die Wiener Gebietskrankenkasse an den geänderten Rahmenbedingungen für die Abgabe von Inkontinenzprodukten festhalten muss.

Sie können gegen diese Entscheidung in der Leistungsabteilung und Grundsatzangelegenheiten schriftlich die Ausstellung eines klagfähigen Bescheides beantragen.


Wir bedauern keine bessere Nachricht übermitteln zu können und verbleiben

Ihr könnt euch natürlich vorstellen dass dies nicht das letzte Wort ist das gesprochen wurde also habe ich ein neuerliches Schreiben verfasst dass auch wieder an alle Parteien sowie diesmal auch an die Medien ging, hier der Inhalt:

Zitat

Betreff: Massive Beeinträchtigungn behinderter Menschen in Österreich

Sehr geehrte Damen und Herren


Ich wende mich heute an Sie um sie davon in Kenntnis zu setzten dass die WGKK entgegen dem Sparauftrag der Regierung und zum Nachteil behinderter Menschen Hilfsmittel, im aktuellen Fall Inkontinenzprodukte, aus dem Tarifkatalog streicht obwohl diese Produkte nicht nur um einiges günstiger sind also die angebotenen Alternativprodukte sondern sie sind auch noch für eine Vielzahl an behinderten Menschen unverzichtbar.

Nicht nur dass die Kosten für das gestrichene Produkt zu Lasten der behinderten Menschen gehen sind die angebotenen Alternativprodukte zum Teil nicht bzw. nur mit fremder Hilfe nutzbar und in einzelnen Fällen sogar gesundheitsgefährdend. Eine Vielzahl an Ärzten und Fachpersonal sind gegen diese Maßnahme weil ihnen, entgegen der Meinung der WGKK, sehr wohl bewusst ist dass die Betteinlagen in vielen Fällen eine unbedingt Notwendigkeit sind.

Somit entsteht durch die Streichung des Inkontinenzproduktes (Betteinlagen) nicht nur, keine Einsparung sondern in Einzelfällen sogar deutliche Mehrkosten (Antidekubitus Behandlung) sowie die Mehrkosten für die höhere Anzahl an Alternativproduktbenutzer.

Obwohl die WGKK darauf hingewiesen wurde und ihrerseits sogar eine diplomierte Inkontinenzkrankenschwester beauftragt hat den Fall zu überprüfen (Ergebnis liegt im Anhang bei) und es sich, wie in meinem Fall herausstellte dass die Nutzung der Alternativprodukte nicht sinnvoll ist und auch noch eine Kostengegenüberstellung angeführt wurde in der deutlich zu erkennen ist dass die gestrichenen Betteinlagen günstiger sind beharrt die WGKK weiterhin auf der Entscheidung die Kosten für Betteinlagen nicht mehr zu übernehmen.

Mit dieser Maßnahme entzieht sich die WGKK ihrer Verpflichtung dem Versicherten gegenüber ihn mit den notwendigen Mitteln zur Genesung bzw. zur Behandlung der vorliegenden Krankheit/Behinderung zu versorgen. Damit nutzt die WGKK ihre Stellung als Pflichtversicherer aus um Kosten auf die Versicherten abzuwälzen obwohl dadurch die Gefahr sowohl für die Gesundheit des Versicherten besteht als auch ein erhöhtes Risiko an weit höheren Nachfolgekosten. Des Weiteren wird durch diese Maßnahme die Lebensqualität behinderter Menschen massiv beeinträchtigt.

Somit stellt sich mir die Frage, wie eine Versicherung eine derartige Maßnahme durchführen kann ohne dass dem Versicherten, wie bei jeder andere Nicht-Pflichtversicherung, das Recht zusteht seinen Versicherungsvertrag zu kündigen um einen andere Versicherung zu wählen die bereit ist für die erforderlichen Mitteln aufzukommen. Die WGKK schadet damit nicht nur dem gesamten Gesundheitssystem sondern fügt behinderten Menschen körperlichen Schaden zu da die angebotenen Alternativprodukte zu schweren Hautschäden führen können. Da die monatliche Mehrbelastung für die Betteinlagen zwischen 20 und 40 Euro liegen kommt es bei einigen Personen zu erheblichen finanziellen Problemen so dass dadurch wiederum Gelder aus Unterstützungsfonds oder aus anderen Quellen benötigt werden. Dies wiederum bedeutet also auch keine Einsparung sondern lediglich eine Verschiebung der Kostenträger. Des Weiteren würde dadurch der Druck erhöht werden das Pflegegeld zu erhöhen und die würde ebenso weit höhere Kosten verursachen weil auch Personen die keine Betteinlagen benötigen Pflegegeld beziehen.

Sie sehen also dass die Streichung der Betteinlagen aus der Leistung der WGKK nicht im geringsten einer sinnvollen Einsparung entspricht auch wenn die Hauptargumentation der WGKK darauf beruht dass sie die einzige Gebietskrankenkasse ist die bis Jänner 2012 noch die Betteinlagen bezahlt haben und mit dieser Entscheidung nur den anderen Gebietskrankenkassen gefolgt ist.

mfG.

Michael Koll

Zusätzlich mit diesem Schreiben habe ich natürlich auch gleich den gesamten Schriftverkehr zwischen der WGKK und mir sowie das Schreiben der Urologie und von Frau Muttenthaler beigefügt.

Diese Schreiben ging an: BZÖ, FPÖ, Grüne, ÖVP, SPÖ, Bürgerpartei, Hauptverband, Gesundheitsministerium, Bürgeranwalt, Behindertenanwalt sowie an die Zeitungen Kronen Zeitung, Österreich, Der Standard und Profil.

Mal schauen was jetzt passiert :whistling:
LG.
Michael

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Freitag, 22. Juni 2012, 10:10

Gemeinschaftsklage gegen die WGKK

Da nach mittlerweilen 2 Monate vergangen sind und bis dato kaum eine Reaktion von Seiten der angeschriebenen Institutionen gab bleibt wohl nur mehr der Weg über das Gericht.

Ob es dabei wirklich eine Chance gibt und ob es Sinn macht wen einzelne Personen Klage einreichen bleibt offen. Die Infos aus den Medien zeigen allerdings dass Gemeinschaftsklagen höhere Chancen haben daher stellt sich die Frage ob wir nicht gemeinsam eine Klage gegen die WGKK einreichen sollten.

Bevor wir diesen Weg einschlagen möchte ich euch alle auffordern, meldet euch hier oder schreibt mir. Ich kann ncht glauben dass die Streichung der Betteinlagen nur für mich ein Problem bzw. eine Belastung darstellt. Es wird Zeit dass wir endlich gemeinsam etwas gegen die ganzen Sparmaßnahmen unternehmen. Die Wiederaufnahme der Betteinlagen in den Leistungskatalog wäre ein erster Schritt und weitere könnten folgen.

Es gibt annähernd 40.000 RollstuhfahrerInnen in Österreich, gemeinsam wäre das eine unüberhörbare Stimme und denkt auch bitte daran dass eine erfolgreiche Klage gegen die WGKK auch ein Schritt für alle Krankenkassen wären denn mit diesem Urteil kann man auch gegen alle anderen Kassen vorgehen.

Da ich allein nicht alle RollstuhlfahrerInnen erreichen kann bitte ich euch, sagt es weiter, jeden den ihr kennt. Allein kann man nicht viel erreichen aber gemeinsam wäre wir stark.
LG.
Michael

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Donnerstag, 6. September 2012, 15:00

Mögliche Lösungen aus dem Kostendruck durch die Sparmaßnahmen der WGKK

Das Ganze scheint jetzt wider Erwarten doch in Schwung zu kommen denn die Patientenanwaltschaft hat sich nun eingeschaltet und versucht ihrerseits Einfluss auf die Entscheidung der WGKK zu nehmen. Erste Gespräche wurden bereits geführt und es gibt auch eine direkte Ansprechperson Fr. Dr. Karin Zoufal.

Ob es zu weiteren Gesprächen kommt und wie weiter vorgegangen wird werde ich natürlich hier berichten.

Ein weitere Möglichkeit die vielleicht auch noch eine zumindest vorübergehende Lösung verspricht ist ein Antrag auf Kostenerstattung. Wie und ob das fuktioniert werde ich prüfen und testen und euch atürlich auch darüber berichten.
LG.
Michael

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Von Michael (Samstag, 1. März 2014, 12:07)


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Von Michael (Donnerstag, 30. Mai 2013, 09:48)


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