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Michael

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Sonntag, 18. März 2018, 19:03

Rheuma und MS: Arginin als neuer Therapieansatz

An der Med-Uni Wien wurde ein neues Christian Doppler-Labor gegründet. Im Fokus steht die Aminosäure Arginin als neue Therapie bei Rheuma und Multipler Sklerose.

In der Aminosäure Arginin sehen Wiener Forscher einen möglichen Schlüssel zur Entwicklung neuer Behandlungen für Rheumatoide Arthritis und Multiple Sklerose (MS). Im Rahmen des an der Medizinischen Universität Wien eröffneten Christian Doppler(CD)-Labor für Argininmetabolismus will man in den kommenden sieben Jahren Fortschritte erzielen. Dazu stehen insgesamt 1,2 Millionen Euro bereit. In den von der Christian Doppler Gesellschaft (CDG) genehmigten CD-Labors kooperieren Wissenschafter mit Unternehmen im Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung. Die Kosten teilen sich die öffentliche Hand und Industriepartner zu gleichen Teilen. An der Entschlüsselung des Argininstoffwechsels arbeiten die Wiener Forscher um Laborleiter Gernot Schabbauer vom Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung der MedUni Wien mit Unterstützung der Firma Bio Cancer Treatment International aus Hongkong.

Fluch und Segen

Bei Arginin handelt es sich um eine Aminosäure, die sowohl Segen als auch Fluch sein kann. Sie wird einerseits im Körper gebildet und andererseits über Erbsen, Kürbiskerne, Walnüsse oder Hühnerfleisch aufgenommen und fungiert gewissermaßen als "Zell-Treibstoff", heißt es in einer Aussendung. Auf der anderen Seite kann Arginin bei Vorliegen bestimmter Erkrankungen auch zu unerwünschtem Zellwachstum oder einer übertriebenen Reaktion des Immunsystems beitragen. Die Aminosäure hilft dem Körper dabei, sich von zu viel Stickstoff zu befreien, indem in der Leber das gefährliche Ammonium in harmlosen Harnstoff umgewandelt wird. Hier spielt das Enzym Arginase eine wichtige Rolle, wie Schabbauer erklärte. "Erst in den vergangenen Jahren hat man auch entdeckt, dass Teile des Harnstoffzyklus und eben auch die Arginase in der Regulation der Immunantwort eine wichtige Rolle spielen", so der Wissenschafter. Es zeigte sich auch, dass manche Immunzellen besonders stark von Arginin abhängig sind. Während bei "normalen Vorgängen" im Körper jenes Arginin ausreiche, das die Zellen selbst produzieren, gibt es Umstände, wo der Körper deutlich mehr davon verbraucht – so etwa bei Infektionen, bei Krebserkrankungen oder bei Autoimmunerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis und bei Multipler Sklerose.

Clearing von Zellen

An dieser Stelle setzen Schabbauer und sein Team an: "Wir können die Arginase verwenden, um quasi den Organismus oder die Zelle von Arginin freizumachen." Auf diese Weise wollen die Forscher die Erkrankungen sozusagen aushungern. Die Wiener Gruppe konnte bereits zeigen, dass manche Immunzellen besonders Arginin-abhängig sind, sagte Schabbauer. Bis durch die Gabe von rekombinater Arginase eine Arginin-Diät angestoßen und tatsächlich Erkrankungen beim Menschen ins Visier genommen werden können, sei es allerdings noch ein weiter Weg. Im Tiermodell konnten Symptome jedoch bereits gelindert werden. Im Rahmen der anstehenden Grundlagenforschung wolle man genau aufklären, welche Mechanismen hinter dieser Wirkung stehen. Die Wissenschafter erhoffen sich dadurch auch andere Eingriffspunkte zu identifizieren, mit denen noch gezielter Krankheitsverläufe gemildert werden können. Das würde neue Optionen zur Therapie von Rheumatoider Arthritis, Multipler Sklerose oder anderer Autoimmunerkrankungen ermöglichen.

Quelle: http://www.derstandard.at
LG.
Michael

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Sonntag, 18. März 2018, 20:34

Geforscht wurde und wird ja viel bezüglich MS und es wird immer nur in eine Richtung geforscht, nämlich für den schubförmigen Verlauf (wie ich ihn habe). Die andere Verlaufsform, erspare mir Fachbegriffe, wo es immer schlimmer wird, ist für die Forschung nicht so interessant. Die Patienten sind austerapiert nach einer gewissen Zeit.
Meine Meinung, die müssten erst mal erforschen, woher diese Krankheit kommt und so lange das nicht bekannt ist, gibt es nichts, was helfen kann, wir fühlen uns wie Versuchskarnickel.

Michael

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Sonntag, 18. März 2018, 21:20

Nun, ich weis nicht viel über MS aber ich würde mal sagen das ist Ansichtssache, andere sind sich froh darüber und hoffen auf eien Erfolg.

Forschung ist wichtig, egal in welche Richtung sie geht. Wichtig ist das das Ziel erreicht wird und man kann dann vielleicht mit den gewonnen Erkenntnissen andere Forschungen weiter bringen.

Forschung ist zeit.- und geldintensiv und die "Geldgeber" erwarten natürlich Ergebnisse und manchmal kommt auch ganz was anderes heraus, siehe Herzmedikament das letzendlich ein Potenzmittel wurde.

Es ist bei MS wahrscheinlich auch schwer weil sie in so vielen unterschiedlichen Auswirkungen auftritt wie bei vielen anderen Krankheiten. Im Gegensatz zur Querschnittlähmung die Hauptsächlich durch Verletzung des Rückenmarks auftritt und hier die Forschung relativ ist. Ich würde z.B. heute die Möglichkeit einer Heilung, die eigentlich mehr eine Reparatur ist, nicht annehmen zumal einfach schon zu viel andere Körperteile beschädigt sind und ich einfach schon zu alt bin um noch Monate oder sogar Jahre Rehabilitation auf mich zu nehmen.
LG.
Michael

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Petra2109

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Sonntag, 18. März 2018, 21:55

Natürlich hoffe ich auch auf einen Erfolg, und würde mich freuen, wenn die Krankheit heilbar wäre. Nur viele MS -Betroffene einschließlich mir, sehen das anders, da die Forschung eben nicht an der Ursache (wo kommt das her) ansetzt, sondern einfach aus gedrückt, mittendrin.
Das Problem ist nach wie vor, es weiß niemand die Ursache für MS und nur wenn das klar ist, kann man Medikamente auf den Markt bringen, die wirklich helfen.
Denn was es jetzt so alles gibt sind m. E. Alternativen, die durch Forschungen durchaus belegt sind, aber die teilweise furchtbare Nebenwirkungen haben und eben nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Kanabis u. ä. brachte auch nichts.

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Michael

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Montag, 19. März 2018, 09:52

Natürlich hast du völlig Recht, es wäre sinnvoll die Ursache zu erforschen und das wird auch sicher getan aber es scheint wohl nicht so einfach zu sein. Daher wird in der Zwischenzeit daran geforscht die unterschiedlichen Auswirkungen bzw. Symtome zu behandeln.

Forschung ist ein zweischneidiges Schwert, zum einen gibt es da die "Auftragsforschung", da gibt jemand den Auftrag (und das Geld) um entwas zu erforschen. Im medizinischen Bereich sind das meist die großen Pharmaunternehmen, die stecken Milliarden in die Erforschung von Medikamenten aber die müssen damit auch wiederum Geld verdienen also wird in erster Linie an den Dingen geforscht die die meisten Erfolgsaussichten haben bzw. die erforderliche Zeit absehbar ist.

Dabei spielt natürlich ein weiteres Kriterium eine große Rolle, der Bedarf also wie viel Menschen sind davon betroffen denn das ganze muss wirtschaftlich sein damit auch weiterhin genug Geld für Forschung zur Verfügung steht.

Es würde nur wenig Sinn machen eine Behandlung oder ein Medikament zu entwickeln das sich dann niemand leisten kann. Ich hab da vor eineger Zeit mal was gelesen das es da ein Medikament für eine bestimmte Erkrankung gibt (was genau weis ich nicht mehr) und da hat eine Frau darüber berichtet das sie es sich nicht leisten kann weil jede Behandlung damit eine 5stellige Summe kostet und es wären mehrere Behandlungen notwendig.

So was hilft jetzt natürlich auch niemanden also ist die Forschung an Erkrankungen die (noch) keine klaren gemeinsamen Ursachen haben aussen vor, traurig aber wahr und sicher auch schwer verständlich für die Betroffenen.
LG.
Michael

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