Sie sind nicht angemeldet.

Kontrollzentrum

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Wer war heute online?

Bisher war ein Mitglied online:

Pruckner Rehatechnik

Pruckner Rehatechnik GmbH
Chat

Geburtstage

Heute hat niemand Geburtstag.

Spenden

Mit Eurer Spende unterstützt Ihr unser Portal, unsere Projekte und helft mit bei der Sammlung von Informationen.

Die TopFive-Downloads

Die fünf neusten Downloads

Pflegegeldantra...15. Juni 2015, 11:55

Förderungsantra...15. Juni 2015, 11:51

ÖNORM B1600...1. Juli 2014, 10:18

Antrag Euro-Key...7. März 2014, 09:41

Antrag §29b Aus...1. Januar 2014, 11:26

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Achtung Stufe. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Michael

Administrator

  • »Michael« ist der Autor dieses Themas
  • Österreich

Beiträge: 457

Wohnort: 1220 Wien, Hagedornweg 2/34

Beruf: Kfz-Mechniker-Meister/Pensionist

Danksagungen: 15

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 25. August 2009, 19:48

Mehrwertsteuer auf medizinische Hilfsmittel

Nach einem längeren Gespräch mit einem Freund ergab sich dass ich mir Gedanke zu der Mehrwertsteuer auf medizinische Hilfsmittel machte.

Machen die 20% Steuer wirklich Sinn oder beißt sich da die Katze selbst in den Schwanz ?

Wenn die Krankenkassen die Kosten für ein Hilfsmittel übernehmen müssen sie natürlich auch die Mehrwertsteuer bezahlen. Durch die finanzielle Situation erhalten die Kassen Zuschüsse vom Staat und diese Geld kommt ja wieder aus den eingenommenen Steuern.

Aus diesen Gedanken hab ich einfach mal unseren aktuellen Finanzminister eine Email geschickt und gefragt wie dass den aussieht und ob eine Senkung der Mehrwertsteuer nicht sinnvoll wäre.

Hier der Inhalt der Email:

Zitat


Sehr geehrter Herr Finanzminister

Als Rollstuhlfahrer und Betreiber der größten österreichischen Plattform für Rollstuhlfahrer (www.rollstuhl.at) wende ich mich an Sie mit einem, meiner Meinung nach wichtigen, Problem.

Ich glaube nicht dass ich ihnen die finanzielle Gesamtsituation in Österreich erklären muss, da wissen Sie weit besser Bescheid. Tatsache ist aber dass in diesen Zeiten die finanzelle Notlage, Behinderte am stärksten trifft. Die notwendigen Sparmaßnahmen der Krankenkassen verhindern eine optimale Versorgung mit Hilfsmitteln. Da die Kassen zum Teil ja auch durch die Steuergelder gestützt werden stellt sich mir die Frage ob es Sinn macht wenn die Kassen die Kosten für medizinische Hilfsmittel übernehmen und dabei auch die 20% Mehrwertsteuer bezahlen müssen ?

Eine Verringerung der Mehrwertsteuer auf z.B. 10% würden die Kosten senken und somit die nötige Stütze durch den Staat mindern. Soweit mir bekannt ist werden diese Steuern in diesem Falls ja nicht direkt zweckgebunden verwendet sondern allgemein eingesetzt. Ich kenne zwar nicht die konkreten Zahlen aber ich denke es wäre sicherlich für alle eine Erleichterung weil sich auch die Selbstbehalte dadurch verringern würden, ebenso die ev. notwendigen Finanzierungen durch andere soziale Einrichtungen.

Vielleicht habe sie die Möglichkeit diese Idee einmal von Ihren Experten prüfen zu lassen und im gegebenen Fall umsetzen.

mfG.
Michael Koll
m.koll@rollstuhl.at
www.rollstuhl.at


Natürlich werde ich Euch auch die Antwort nicht vorenthalten und sie sobald sie eintrifft ebenfalls hier veröffentlichen.

Michael
LG.
Michael

:D Man ist nicht behindert, man wird behindert :cursing:

Sammle gratis Bitcoins - Flytouch-Tablet & Alternativen - Uploaded.net

Michael

Administrator

  • »Michael« ist der Autor dieses Themas
  • Österreich

Beiträge: 457

Wohnort: 1220 Wien, Hagedornweg 2/34

Beruf: Kfz-Mechniker-Meister/Pensionist

Danksagungen: 15

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 16. September 2009, 08:30

Da ich bis heute noch keine Antwort erhalten habe, habe ich heute das Email nochmals geschickt aber diesmal nicht an den Finanzminister sondern an das Finanzministerium selbst. Vielleicht erreicht es so jemanden der die Zeit hat sich damit auseinander zu setzen.

Michael
LG.
Michael

:D Man ist nicht behindert, man wird behindert :cursing:

Sammle gratis Bitcoins - Flytouch-Tablet & Alternativen - Uploaded.net

Michael

Administrator

  • »Michael« ist der Autor dieses Themas
  • Österreich

Beiträge: 457

Wohnort: 1220 Wien, Hagedornweg 2/34

Beruf: Kfz-Mechniker-Meister/Pensionist

Danksagungen: 15

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 10:02

Gestern habe ich per Post ein Antwortschreiben erhalten, hier der Inhalt:

Zitat


Sehr geehrter Herr Koll

Vielen Dank für Ihr Schreiben an Herr Finanzminister Josef Pröll. Er hat von Ihren Ausführungen mit Interesse Kenntnis genommen und mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Durch Ihre Plattform sowie die professionell aufgereiteten Informationen "rund um Rollstuhl und Behinderung" leisten Sie eine wichtigen Beitrag, betroffenen Menschen das Leben zu vereinfachen. Besonders anerkennenswert ist, dass Sie darüber hinaus mit Ihrer Seite auch die Gelegenheit geben, Erfahrungen auszutauschen, damt Betroffene mit Zuversicht in die Zukunft blicken und das tägliche Leben leichter meistern können.

Zu Ihrem Anliegen, die Umsatzsteuer auf medizinische Hilfsmittel zu verringern, darf ich Ihnen nach genauer Prüfung durch die zuständige Fachabteilung im Hause Folgendes mitteilen:

Nach Ansicht des Bundesministeriums für Finanzen scheint es eher zweckmäßig, derartige Anschaffungen durch sozialrechtliche Maßnahmen - insbesondere im Rahmen der Sozialversicherung und der öffentlichen Fürsorge (Sozialhilfe) - zu fördern. Dies ist für die betroffenen Personen insbesondere deshalb günstiger als der von Ihnen angeregte ermäßigte Umsatzsteuersatz, weil hier die Gesamtkosten (und nicht nur die Ermäßigung der Umsatzsteuer) gänzlich oder zumindest teilweise ersetzt werden können. Da in Österreich die Sozialversicherungs- und Fürsorgeleistungen - auch betreffend den Ersatz von Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderung - sehr weitreichend sind, ist derzeit nichtbeabsichtigt, Hilfsmittel für diese Personengruppe in den ermäßigten Umsatzsteuersatz einzubeziehen, wofür ich Sie um Verständnis ersuche.

Durch die Weiterleitung Ihres Schreibens an die zuständige Fachabteilung im Hause ist jedenfalls sichergestellt, dass Ihre Anregung bei künftigen Expertengesprächen zum Thema Erleichterung für Menschen mit Behinderung einfließen werden.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement sowie die Zeit, die Sie sich genommen haben, um uns zu schreiben und wünsche Ihnen für Ihre weiteren Aktivitäten alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Johannes Pasquali


Ich habe natürlich nicht erwartet dass das Finanzministerium gleich aufspringt und sofort die Steuer senkt aber ich dachte doch dass es da wenigstens zu einer Diskussion kommt.
Es stellt sich also jetzt die Frage ob ich da weitere Schritte mache oder ob es so als gebenen angesehen werden muss bzw. soll ?

Ich, meinerseits wäre durchaus bereit da noch weiter zu gehen und eventuell auch direkt vor Ort mit den zuständigen Stellen Kontakt aufzunehmen um die aktuelle Situation zu klären bzw. weitere Informationen zu erhalten und/oder weiter zugeben.

Was denkt Ihr so über das Ganze ?
Ich meine dass wir hier nicht nur direkt an uns selbst denken sollten sondern auch an altersbedingte Behinderungen. Besonders an jene die das Pech haben und knapp über der Bemessungsgrundlage für Befreiungen oder Förderungen liegen und somit viele Extrakosten haben.

Michael
LG.
Michael

:D Man ist nicht behindert, man wird behindert :cursing:

Sammle gratis Bitcoins - Flytouch-Tablet & Alternativen - Uploaded.net

Bettina1703

Schüler

    Österreich

Beiträge: 69

Wohnort: Niederösterreich

Beruf: Frühpensionistin

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 10:56

Es wäre - denke ich - sicher gut, wenn du an dieser Angelegenheit dranbleiben würdest.

Vielleicht kannst du doch noch etwas erreichen, denn wie du sagst, fallen viele knapp aus der Bemessungsgrundlage heraus und müssen die diversen Kosten selber tragen. Da wäre es sicher eine große Hilfe, wenn wenigstens die Steuer nicht zu zahlen wäre.

Bitte bleib dran!!!
lg Bettina

Unser Motto sollte lauten: Trotz allem!

Google

Administratoren

Michael

Moderatoren

Michael

Partner

Handys, Tablet, Gadgets - Günstig, Sicher Schnell - Cect-Shop

Bitcoins

Von Michael (Samstag, 1. März 2014, 12:07)


Dieser Artikel wurde bereits 66 701 mal gelesen.

Lass dich nicht behindern !

Von Michael (Donnerstag, 30. Mai 2013, 09:48)


Dieser Artikel wurde bereits 66 986 mal gelesen.

Odyssee eines Badezimmerumbaus

Von Michael (Sonntag, 30. September 2012, 11:04)


Dieser Artikel wurde bereits 73 380 mal gelesen.

Sparmaßnahmen zwingen zu Pflegegeldmissbrauch

Von Michael (Mittwoch, 23. Mai 2012, 06:57)


Dieser Artikel wurde bereits 68 241 mal gelesen.

Es sind keine Einträge auf dem Marktplatz vorhanden.

Tapatalk


Unser Forum erreichst du auch über

Statistik

  • Mitglieder: 211
  • Themen: 370
  • Beiträge: 940 (ø 0,28/Tag)
  • Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Perlentaucher