Mein Lebensgefährte hat trotz seiner Behinderung einen Job gefunden. Allerdingsnur Halbtags. Ginge auch nicht anders, da er zusätzlich zu seiner Querschnittlähmung eine schwere herzinsuffizienz hat. Wiedervso,ein Vorteil, wenn an hinter den 7 Wäldern wohnt. Ein Kleinbetrieb braucht einen elektroniker, aber nicht ganzen Tag. Könnte sich der Betrieb gar nichtbleisten. Also genau richtig für beide. Bezahlung unter dem existenzminimum, nicht weil der Betrieb ein Ausbeuter ist, sondern weil es ein halbtagsjob ist. Strafe folgt auf dem Fuß. Ende mit Rezeptgebührbefreiung. Dafür auch Ende der ams Schikanen. Bin gespannt wann der arbeitsinspektor antanzt und penibel behindertengerechte Umbauten fordert. Wir wohnen im selben Haus in dem der Betrieb ist und mein Lebensgefährte benützt unsere behindertengerechte Toilette.
Arbeit
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glasperlenspielerin -
11. Juni 2017 um 20:10
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Dazu kann ich dir nur sagen dass nichts so heiß gegessen wird wie gekocht. Soll heissen, die Vorschriften schreiben zwar den Unternehmen vor dass sie rollstuhlgerechte Einrichtungen haben, unabhängig davon ob man sie jetzt braucht oder nicht. Das habe ich immer verurteilt denn wozu muss man etwas umbauen das niemand verwendet aber der Arbeitsinspektor ist auch kein Unmensch, ein Freund von mir macht den Job, also kann man immer mit den Leuten reden.
Was mir aber einfällt, du schreibst dass ihr im selben Haus wohnt wo auch der Betrieb ist, ich weis ja nicht was dein Mann genau macht aber könnte er das nicht vielleicht auch zu Hause machen? Das wäre dann Heimarbeit und das Problem mit ev. notwendigen Umbauten wäre vom Tisch.
Das mit der Rezeptgebührenbefreiung ist immer ein Problem, ein paar Euro über den "erlaubten" Einkommen und schon ist die Sache gelaufen. Bei mir hat es bis dato immer geholfen das ich beim Antrag eine genaue Auflistung aller Medikamente, und sonstiges Material (Verbandsmaterial, Betteinlagen, etc..) auch die Sachen für die man "nur" Rezeptgebühr bezahlt. Bei der Rundfunk-Fernsehgebührenbefreiung hilft z.B. wenn man den Einkommensbescheid vom Vorjahr beilegt, vielleicht klappt das auch bei der Rezeptgebührenbefreiung.
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Nein, die Autos, bei denen er die Elektronik repariert können wir uns nicht in die Wohnung stellen. Leider. Die Computer, die er ihm repariert nimmt er ohnehin mit rüber. Das ganze ist ja wirklich eine win-win Lösung. Der nachbar klopft , schreit bei der tür rein"ich brauch dich jetzt" das ganze ist zwar in Wochenstunden geregelt, aber locker , da die beiden sich gut verstehen. Im Notfall schraubtbmein mannauch an den Autos rum. So locker geht das wahrscheinlich nur hinter den 7 Wäldern. In dervstadt, denke ich, wäre so ein dienstverhältnis unmöglich.es gehört auch gegenseitiges Vertrauen dazu.
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- Offizieller Beitrag
Schon klar das man kein ganzes Auto in die Wohnung nehmen kann, ich nahm nur an, da du geschrieben hast das dein Mann die Elektronik von Autos repariert, dass er dabei diverse Steuergeräte, etc.. repariert und die sind ja nur klein und müssen zum reparieren eh ausgebaut werden (falls man sie reparieren kann) daher die Idee mit der Heimarbeit.
Ist schon toll wenn man so eine Firma findet bei der man so arbeiten kann, ich bin ja gelernter KFZ-Mechaniker und wollte eigentlich nach meinem Unfall weiter als Mechaniker arbeiten, hab auch alles ausprobiert und hätte eigentlich ur jemanden gebraucht der die Autos auf die Hebebühne stellt aber 1988 war keine Firma bereit mich zu nehmen. Ich hab dann sogar mit Hilfe der Innung die Meisterprüfung gemacht aber auch das hat nichts genutzt. Es war wohl nicht die richtige Zeit für einen Automechaniker im Rollstuhl. Eine eigene Firma wäre natürlich mein Traum gewesen aber das war irgendwie nicht finanzierbar.