Michael
Van-Fahrer kennen das Problem und viele verzichten deswegen auf einen Van - die Fahrzeughöhe mach das Ein.- und Aussteigen nicht gerade leicht.
Es gibt zwar einen Umbau da fahrt der Sitz heraus und runter aber wie ich festgestellt habe sollte es da besser nicht regnen oder schneien sonst ist man ziemlich nass, denn der gesamte Vorgang nimmt doch etwas Zeit in Anspruch. Von den Kosten wollen wir mal absehen.
Natürlich kann man das eine oder andere Fahrzeug tieferlegen aber das macht das fahren auch nicht leichter denn dann wird jede Schwelle und jede Auffahrt zum Abenteuer.
Die andere Variante wäre noch die Plattform aber jeder der schon mal so etwas gesehen hat weis dass es auch nicht schneller geht und das Ding brauch einfach zu viel Platz im Innenraum und auch beim Aussteigen.
Da ich seit etwas mehr als einem Jahr einen Van besitze habe ich mir darüber natürlich jede Menge Gedanken gemacht und nach einer besseren Lösung gesucht und ich hab auch etwas gefunden.
Ein Airride-Fahrwerk, in Österreich normalerweise verboten, ist es mir nach einiger Arbeit und einer Menge Telefonate gelungen eine Zulassung dafür zu bekommen.
Für all jene die sich jetzt nichts darunter vorstellen können, eine kleine Erklärung:
Bei einem Airride Fahrwerk werden die Federn des Fahrzeuges gegen Luftbälge ausgetauscht und es wir mit speziellen Stoßdämpfern versehen. Die Lüftbälger werden mittels Kompressor und einem Lufttank aufgebläsen bzw. abgelassen. So ist es möglich das Fahrzeug von den "normalen" Höhe soweit abzusenken dass ein einfaches Aus.- und Einsteigen möglich ist.
Vorraussetzungen bzw. Bedingungen für die Eintragung:
1. Der Fahrzeugbesitzer muss RollstuhlfahrerIn sein.
2. Die Verstellung darf nur bei abgeschaltenen Motor funktionieren.
3. Die Verstellung muss automatisch erfolgen und darf nicht manipulierbar sein.
4. Die Eintragung wird auf den Rollifahrer beschränkt.
Im Falle dass das Fahrzeug verkauft wird muss der Umbau rückgängig gemacht werden oder das Fahrzeug an einen RollifahrerIn verkauft werden, in diesem Fall wird der Umbau auf den neuen "Behinderten" umgeschrieben.
Über Preise, Einbauzeit und Kontaktadresse werde ich nach Abschluss des Einbaues bei meinem Fahrzeug berichten. Vorraussichtlicher Termin 2-3 Jännerwoche.
Michael
Es gibt zwar einen Umbau da fahrt der Sitz heraus und runter aber wie ich festgestellt habe sollte es da besser nicht regnen oder schneien sonst ist man ziemlich nass, denn der gesamte Vorgang nimmt doch etwas Zeit in Anspruch. Von den Kosten wollen wir mal absehen.
Natürlich kann man das eine oder andere Fahrzeug tieferlegen aber das macht das fahren auch nicht leichter denn dann wird jede Schwelle und jede Auffahrt zum Abenteuer.
Die andere Variante wäre noch die Plattform aber jeder der schon mal so etwas gesehen hat weis dass es auch nicht schneller geht und das Ding brauch einfach zu viel Platz im Innenraum und auch beim Aussteigen.
Da ich seit etwas mehr als einem Jahr einen Van besitze habe ich mir darüber natürlich jede Menge Gedanken gemacht und nach einer besseren Lösung gesucht und ich hab auch etwas gefunden.
Ein Airride-Fahrwerk, in Österreich normalerweise verboten, ist es mir nach einiger Arbeit und einer Menge Telefonate gelungen eine Zulassung dafür zu bekommen.
Für all jene die sich jetzt nichts darunter vorstellen können, eine kleine Erklärung:
Bei einem Airride Fahrwerk werden die Federn des Fahrzeuges gegen Luftbälge ausgetauscht und es wir mit speziellen Stoßdämpfern versehen. Die Lüftbälger werden mittels Kompressor und einem Lufttank aufgebläsen bzw. abgelassen. So ist es möglich das Fahrzeug von den "normalen" Höhe soweit abzusenken dass ein einfaches Aus.- und Einsteigen möglich ist.
Vorraussetzungen bzw. Bedingungen für die Eintragung:
1. Der Fahrzeugbesitzer muss RollstuhlfahrerIn sein.
2. Die Verstellung darf nur bei abgeschaltenen Motor funktionieren.
3. Die Verstellung muss automatisch erfolgen und darf nicht manipulierbar sein.
4. Die Eintragung wird auf den Rollifahrer beschränkt.
Im Falle dass das Fahrzeug verkauft wird muss der Umbau rückgängig gemacht werden oder das Fahrzeug an einen RollifahrerIn verkauft werden, in diesem Fall wird der Umbau auf den neuen "Behinderten" umgeschrieben.
Über Preise, Einbauzeit und Kontaktadresse werde ich nach Abschluss des Einbaues bei meinem Fahrzeug berichten. Vorraussichtlicher Termin 2-3 Jännerwoche.
Michael