Benachteiligung von verheirateten Behinderten

Michael
Viele kennen das Problem, solange man alleinstehend ist bekommt man eine Vielzahl an Förderungen und Unterstützungen.

Dann hat man endlich (trotz Behinderungen) den Partner fürs Leben gefunden und möchte das ganze auch offiziell machen, also heiraten, beginnen die Probleme denn wer vorher nicht aufgepßt und gerechnet hat kann sehr schnell finanzielle Probleme haben.

Plötzlich werden alle Einkommen zusammengerechnet und es ist aus mit Förderungen, Befreiungen und Unterstützungen.

Es gibt plötzlich nicht einmal mehr die Mindestpension ganz zu schweigen von diversen Beihilfen wie Mietzinsbehilfe oder verschiedenen Befreiungen.

Auf einmal stellt man fest dass man plötzlich, trotz zweiten Einkommen weniger Geld als vorher hat.

Da fragt man sich doch warum soll ich den heiraten oder gar zusammen ziehen denn schließlich zählen ja die Einkommen aller im selben Haushalt lebenden Personen.

Was soll am also machen, soll man es riskieren und in "wilder" Ehe zusammenleben und hoffen dass niemand drauf kommt ?
Das wäre illegal und keinesfalls zu empfehlen. Was bleibt also noch, leben wir allein oder beißen wir in den sauren Apfel und versuchen mit dem möglicherweise geringerem Einkommen auszukommen.

Es wird Zeit dass verheiratete Behinderte mit Alleinstehenden einigermaßen gleichgestellt werden und z.B. eine Mindestpension für alle gilt.

Michael