Alternativen bei Inkontinenz

Michael
Ein sehr lästiges Problem bei einer Querschnittlähmung ist die Inkontinenz.

Ich habe das Problem dass ich eine Reflexblase mit Spontanharn habe und daher ständig eine Harnableitung brauche.

Viele Jahre lanf habe ich Urinalkondome verwendet, zu Beginn die Dinger von Sauer mit Hautkleber, später dann die Selbstklebenden.

In den letzten Jahren hatte ich aber vermehrt das Problem dass die Kondome ständig abgingen. Ich bin viel unterwegs bzw. bastle ich viel an Autos rum, durch die ständige Bewegung in Verbindung mit einer ständigen Größenänderung meines Penis halten die Kondome schlecht bis garnicht.

Nach einem Krankenhausaufenthalt wo ich einen Katheter bekam habe ich auch zu Hause den Dauerkatheter weiter verwendet. Es war sehr praktisch und es gab keine Probleme. Bis zu dem Tag an dem ich mir unabsichtliche den Katheter rausgerissen habe weil ich bei der Decke hängen geblieben bin. Ich konnte zwar einen neuen Katheter legen aber durch die Verletzung der Harnröhre gab es eine Verengung welche operativ behandelt werden mußte.

Danach ab es wieder kein Probleme. Jedoch habe ich jetzt zeitweise das Problem dass der Katheter manchmal nicht richtig in die Blase geht und dadurch Harn vorbei fließt und sozusagen in die Hose geht.

Einzige Alternative die ich bis jetzt gefunden habe wäre ein Dauerkatheter der über die Bauchdecke in die Blase geführt wird (so etwas hatte ich kurzfristig nach meinem Unfall) allerdings habe ich dabei das Gefühl dass es nicht so ideal ist (beim Baden, beim schalfen auf dem Bauch, etc..) außerdem weis ich nicht ob man den so einfach selber wechseln kann oder jedes Mal damit zum Arzt muss.

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr Erfahrung damit oder mit anderen Möglichkeiten ?

Michael